Download Adel, Ministerialität und Rittertum im Mittelalter by Werner Hechberger PDF

By Werner Hechberger

Es dürfte nur wenige Aspekte der mittelalterlichen Geschichte geben, die nicht in irgendeiner shape mit Adel, Ministerialität und Rittertum in Verbindung stehen. Der Adel battle nicht nur die wichtigste, sondern im Grunde sogar die einzige Elite, die alle Bereiche von Gesellschaft und Politik nahezu unangefochten beherrschte. Das Buch gibt einen Überblick über die zahlreichen Aspekte des Themas - von der Entstehung des Adels, den geistesgeschichtlichen Traditionen, in denen er stand, seinen materiellen Grundlagen sowie seinen Werten und Leitbildern, den Beziehungen zum Königtum, seiner Bedeutung in der mittelalterlichen Kirche, der Struktur der adligen Familie und der Rolle des Rittertums für adliges Selbstverständnis und soziale Mobilität bis hin zu der Frage, ob der Adel im späten Mittelalter in eine Krise geriet und seine Vorbildfunktion verlor. Da gerade die zentralen Fragen in der heutigen Mediävistik umstritten sind, wird der Forschungsgeschichte große Beachtung geschenkt.

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Erkennbar war der Ritter zum einen an seinem äußeren Erscheinungsbild, das durch seine kriegerische Tätigkeit geprägt war. Schwert, Lanze, Helm, Panzer und Schild gehörten notwendigerweise dazu. Seit 1150 änderte sich die seit der Karolingerzeit im Wesentlichen unverändert gebliebene Schutzbewaffnung. Das ältere Kettenhemd entwickelte sich durch das Anbringen von Verstärkungen zum Plattenpanzer und zuletzt zum Plattenharnisch. T. geschlossene Helmformen mit Visier oder Sehschlitzen lösten den offenen konvexen Helm ab, der schmälere Langschild ersetzte die kleineren Rund- oder Ovalschilde.

Hat dies in den Konstitutionen von Melfi 1231 für Sizilien auch gesetzlich verfügt. Zwar fehlt für Deutschland eine vergleichbare Maßnahme des Kaisers, doch verlief hier die Entwicklung nicht anders. ä. bezeichnet wurde. Damit war der tatsächliche Erwerb der Ritterwürde für die Angehörigen des Standes der „Ritterbürtigen“ nicht mehr zwingend nötig. Offenbar wegen der Kosten verzichteten viele Angehörige des niederen Adels darauf, zum Ritter erhoben zu werden, und verblieben im Status des (Edel)Knechts (armiger, scutifer).

Allg. beachtet. Die Heerschildordnung sollte gleichsam indirekt darüber Auskunft geben, wer zum Adel gehörte; der Sachsenspiegel knüpft die Lehnsfähigkeit ausdrücklich an die ritterliche Abstammung. In der Praxis empfingen allerdings schon seit dem ausgehenden Hochmittelalter auch Bauern und Bürger Lehen, fanden in der Heerschildordnung allerdings keinen Platz. Die Beschränkungen der Lehnsfähigkeit Nichtadliger schwanden im Süden und Westen schneller als in Sachsen. Der Wandel der Gesellschaft im Übergang zum Hochmittelalter hatte auch Auswirkungen auf die zeitgenössische Gesellschaftstheorie.

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